Mädchenförderung

 

In dieser Mädchen-AG geht es gleich um zwei wichtige Komponenten: Einmal das „Sich befassen“ mit mädchenspezifischen Problemlagen und zum anderen die sinn-und wirkungsvolle Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Obwohl sich auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene durch die Veränderung des Rollenverständnisses einiges getan hat, ist in der Praxis festzustellen, dass sich in den konkreten Lebensbereichen von Mädchen diese Veränderung nur zögernd einstellt. Die Situation von Mädchen in der Jugendhilfe ist nach wie vor weitgehend von den traditionellen „Normalbildern“ geprägt, sowohl im  individual- als auch im multikulturellen Bereich. Das bedeutet auch für die Definition von „Auffälligkeit“, dass sie sich an typisch weiblichen Rollenerwartungen orientiert und insofern Probleme von Mädchen wesentlich weniger wahrgenommen werden als die von Jungen.

Da aber auch Schule zu einem wesentlichen Konfliktpunkt im Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern geworden ist, bietet es sich an, dieses Arbeitsfeld gemeinsam anzugehen.